29. November 2021

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Nahwärme statt Heizöl

Energieagentur Rheinland-Pfalz

Was ist ein Nahwärmenetz und wie kann es in der Gemeinde Wiesweiler realisiert werden? Welche Vorteile bietet eine gemeinsame Wärmeversorgung den Bürger der Gemeinde? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

Diese und noch weitere Fragen wurden am 03.11.2021 im Rahmen einer gut 1,5-stündigen Informationsveranstaltung für interessierte Bürger von Stefan Beyer, Referent Kommunale Wärmestrategie der Energieagentur Rheinland-Pfalz, beantwortet. Rund 30 Bürger hatten sich dafür im Dorfgemeinschaftshaus der Gemeinde versammelt.

Warme Füße mit Erneuerbaren Energien

Wiesweiler ist eine für den Landkreis typische Gemeinde. Teilweise dicht besiedelt, kein Erdgasnetz und dadurch vorwiegend Ölheizungen im Bestand. Bereits jetzt macht die jährlich steigende CO2-Bepreisung das Heizen mit Erdöl zunehmend teurer. Eine gemeinsame Wärmeversorgung, beispielsweise über Biomasse wie Holzhackschnitzel oder Pellets, bietet hier einen einfachen, bequemen und günstigen Weg für Bürger ihre Wärmeversorgung erneuerbar zu gestalten.

Wer macht mit?

Im Anschluss an diese Informationsveranstaltung erhalten nun alle Bürger einen Fragebogen sowie ein informatives Begleitschreiben, um das Interesse für einen möglichen Nahwärmeanschluss zu ermitteln. Wenn sich genug Interessenten finden, wird in einem nächsten Schritt eine Machbarkeitsstudie als Grundlage für eine konkrete Preisgestaltung und Planung erstellt.

Ein Jahr Wärmewende

Die Informationsveranstaltung in Wiesweiler wurde im Rahmen des Jahres der Wärmewende veranstaltet, das vom Klimaschutzmanagement des Landkreises in diesem Jahr durchgeführt wird. In einer vorherigen Gemeinderatssitzung hatten sich die Ratsmitglieder bereits positiv gegenüber einer gemeinsamen Nahwärmeversorgung positioniert.

Nahwärme andernorts im Kreis Kusel

Im Landkreis Kusel beschäftigen sich derzeit auch andere Gemeinden mit dem Thema der Nahwärmeversorgung. In den nächsten Wochen werden daher weitere Informationsveranstaltungen in verschiedenen Gemeinden stattfinden. Interessierte Gemeinden können sich auch gerne weiterhin für eine erste Potenzialabschätzung bei der Klimaschutzmanagerin Vera Schumann unter Telefon: 06381 424331 und per E-Mail: vera.schumann(at)kv-kus(dot)de melden.

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